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27. Internationales Sommercamp  

Zeichen für Vielfalt und Gemeinschaft

Vom 8. bis zum 21. August findet im HeleneCamp in Frankfurt (Oder) das 27. Internationale Sommercamp unter dem Motto „The Colours of Life“ statt. 

Neben Jugendlichen aus Frankfurt (Oder) und Słubice werden auch junge Menschen aus Schostka und Sumy (Ukraine), Vratsa (Bulgarien), Nîmes (Frankreich) sowie aus Rumänien und der Slowakei am Camp teilnehmen. Insgesamt – mit dem Organisationsteam, dem Deutsch-Polnischen Kompetenzteam – werden etwa 100 Jugendliche erwartet. 

14 Tage lang werden sich die Jugendlichen in Workshops mit dem Thema Vielfalt und der Vielseitigkeit des Lebens beschäftigen. 

Highlights

Am Mittwoch, 12. August, um 13 Uhr werden bei einer Präsentation im Frankfurter Rathaus die ersten Ergebnisse der gemeinsamen Workshops vorgestellt. An der Veranstaltung nehmen Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Axel Strasser sowie der stellvertretende Bürgermeister von Słubice Adam Szulczewski teil. 

Am Sonnabend, 15. August, wird ab 18 Uhr das Sommerfest mit Gästen aus den Partnerstädten gefeiert. In diesem Rahmen werden zudem die Partnerschaften gewürdigt.  

Bei der Abschlussfeier am Donnerstag, 20. August, ab 19 Uhr werden die Ergebnisse der Workshops sowie eine Ausstellung der Ergebnisse der Länderprogramme präsentiert. 

Abgerundet wird das Sommercamp durch mehrere Ausflüge und verschiedene abendliche kulturelle Events.  

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Brandenburg sowie der Stadt Frankfurt (Oder). Weiterhin wird es gefördert aus dem Kleinprojektefonds (KPF) der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG VI A Brandenburg – Polen 2021–2027.  

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Zwei Monate Auslandspraktikum in Italien

Vom 4. Mai bis 4. Juli 2026 verbrachten 14 Teilnehmende des Projekts „Mission Zukunft – Internationale Erfahrungen für neue Perspektiven“ ihre Auslandspraktikumsphase im italienischen Terni. Während dieser Zeit sammelten sie wertvolle berufliche Erfahrungen, entwickelten ihre persönlichen Kompetenzen weiter und lernten den Alltag in einem anderen Land kennen.

Während des gesamten Aufenthalts wurden die Teilnehmenden von zwei pädagogischen Fachkräften begleitet. Diese unterstützten sie bei organisatorischen Fragen, persönlichen Anliegen und ihrer individuellen Entwicklung. Dazu gehörten unter anderem Gespräche zur persönlichen Situation, Hilfe bei Arztbesuchen, Sprachunterricht, die Begleitung in den Praktikumsbetrieben sowie die Gestaltung gemeinsamer Freizeitaktivitäten.

Gemeinsam leben – Selbstständigkeit lernen

Untergebracht waren die Teilnehmenden in Apartments mit ein bis drei Personen. Dort organisierten sie ihren Alltag weitgehend selbstständig. Gemeinsam wurde gekocht, geputzt, eingekauft und der Haushalt organisiert.
Dabei wurden wichtige Alltagskompetenzen gefördert – vom verantwortungsvollen Umgang mit Geld über die Organisation gemeinsamer Aufgaben bis hin zur Übernahme von Verantwortung im Zusammenleben. Nach jeder erfolgreich absolvierten Praktikumswoche erhielten die Teilnehmenden ihr Wochengeld.

Praktikumsplätze passend zu den eigenen Interessen

Jede Praktikumsstelle wurde im Vorfeld individuell nach den Interessen, Stärken und Kompetenzen der Teilnehmenden ausgewählt und gemeinsam mit italienischen Kooperationspartnern vermittelt.

Die Einsatzbereiche waren vielfältig und boten spannende Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder. Dazu gehörten unter anderem:

  • Gastronomie
  • Tierpflege
  • Landwirtschaft
  • Fleischerei
  • Sport und Fitness
  • Bibliothek
  • Kultur
  • Sprachvermittlung
  • Automechanik
  • Betreuung von Minderjährigen

Je nach Einsatzstelle arbeiteten die Teilnehmenden täglich zwischen zwei und acht Stunden. Dabei konnten sie neue berufliche Erfahrungen sammeln, ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und ihre persönlichen Stärken entdecken.

Sprache und Kultur erleben

Bereits vor der Ausreise erhielten alle Teilnehmenden einen Italienisch-Sprachkurs. Die erworbenen Sprachkenntnisse konnten sie direkt im Praktikumsalltag anwenden und kontinuierlich erweitern.
Während des Aufenthalts wuchsen viele über sich hinaus, meisterten neue Herausforderungen und sammelten wertvolle Erfahrungen, die sie auf ihrem weiteren beruflichen und persönlichen Weg begleiten werden.

Freizeit und Gemeinschaft

Neben dem Praktikum blieb genügend Zeit, Italien zu entdecken. Gemeinsame Kochabende, Freizeitaktivitäten und Ausflüge stärkten den Zusammenhalt der Gruppe und machten den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis.
Zu den Höhepunkten gehörten Ausflüge nach Rom, Assisi und Nettuno sowie Besuche der Marmore-Wasserfälle, des Meeres und weiterer beeindruckender Orte in der Region Umbrien.

Ein erfolgreicher Abschluss

Den Abschluss des Auslandsaufenthaltes bildete die feierliche Zertifikatsübergabe. Gemeinsam blickten die Teilnehmenden auf zwei intensive Monate voller neuer Erfahrungen, persönlicher Erfolge und gemeinsamer Erlebnisse zurück.
Sie meisterten zahlreiche Herausforderungen, entwickelten neue Lösungsstrategien und stärkten ihr Selbstvertrauen. Besonders der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe machte den Aufenthalt für viele zu einer prägenden Erfahrung.

Mission Zukunft bietet jungen Menschen die Möglichkeit, internationale Berufserfahrung zu sammeln, neue Kulturen kennenzulernen, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und mit wertvollen Erfahrungen für ihre berufliche und persönliche Zukunft nach Hause zurückzukehren.

Das Projekt „Mission Zukunft – Internationale Erfahrungen für neue Perspektiven“ wird im Rahmen des Programms „JUVENTUS“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

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Borderless Youth Festival – 25. Juli 2026

Das Borderless Youth Festival findet am 25. Juli 2026 in Słubice statt. Das deutsch-polnische Jugendfestival wird gemeinsam von der pewobe g GmbH in Frankfurt (Oder) und dem Stowarzyszenie West Noise entwickelt.

Das Projekt wird im Rahmen des Kleinprojektefonds (KPF) der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA als Teil des Kooperationsprogramms INTERREG VI A Brandenburg-Polen 2021–2027 gefördert.

Die Idee für die Veranstaltung entstand im Anschluss an die deutsch-polnische Jugendkonferenz Ende 2025. Die Konferenzteilnehmenden entwickelten das Konzept für diese Kulturveranstaltung für Jugendliche aus Słubice und Frankfurt (Oder). Im Mittelpunkt stehen Jugendbeteiligung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Das Festival ist als offene und zugängliche Plattform konzipiert. Es wird von Jugendlichen für Jugendliche organisiert. Es verbindet Musik, Kunst, Workshops und soziale Initiativen in einem weniger formellen und eher gemeinschaftsorientierten Format. Auf dem Programm stehen DIY- und Kreativ-Workshops, eine offene Bühne für aufstrebende junge Künstler:innen sowie ein abendliches DJ-Programm, das vom Kooperationspartner Westnoise organisiert wird.

Jugendliche sind eingeladen, auf jede beliebige Weise am Festival teilzunehmen – sei es durch eigene Darbietungen, durch die Teilnahme an Workshops oder durch das Entdecken lokaler Initiativen in beiden Städten. Im Mittelpunkt des Festivals stehen das gemeinsame Erleben, das Kennenlernen neuer Menschen, das Hören von Musik und das Mitmachen bei kreativen Aktivitäten. Dafür möchten wir eine offene und kreative Atmosphäre schaffen.

Ein wichtiger Bestandteil des Festivals ist der „Markt der Möglichkeiten“: hier können Jugendorganisationen, Anbieter von Jugendarbeit, informelle Gruppen und lokale Initiativen von beiden Seiten der Grenze ihre Aktivitäten vorstellen und Kontakte zu den Teilnehmern knüpfen. Organisationen, die an einer Teilnahme am Programm interessiert sind, sowie junge Künstler:innen, die gerne auftreten möchten, können sich per E-Mail unter jugendbuero@pewobe-ffo.de oder per Direktnachricht an den Instagram-Account des Kompetenzteams (@kompetenzteam) bewerben. Das Festival findet am 25. Juli 2026 ab 11:00 Uhr in Słubice auf dem SOSiR-Gelände statt.

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Europäischer Solidaritätskorps – Praxisbericht  

FreiwilligenArbeit

Ein Einblick

In regelmäßigen Abständen stellen wir hier unsere Freiwilligen vor und lassen sie dabei selbst zu Worte kommen. 

Lerne Anna Hönig kennen

Anna Hönig hat sich entschlossen, den Schritt zu wagen, ein neues Land zu erkunden. Durch Freiwilligenarbeit sammelt sie nun praktische Erfahrungen.

In ihrer Berichtserstattung wird ersichtlich, wie internationale Freiwilligenarbeit Neugier in echte Fähigkeiten verwandeln kann – von der Arbeit mit Kindern im Klassenzimmer über die Leitung eigener Sprachclubs bis hin zur Integration in eine lokale Gemeinschaft.

Mittels ihrer Erzählung zur Reise nach Nachod (im Nordosten Tschechiens) wird greifbar gemacht, worum es beim Europäischen Solidaritätskorps (ESK) wirklich geht: Lernen durch Handeln, Kulturen teilen, über die eigene Komfortzone hinauswachsen.

„Hallo, ich bin Anna aus Deutschland und arbeite von Februar bis Juni für fünf Monate als Freiwillige in Nachod. Bevor ich hierherkam, habe ich im letzten Sommer mein Abitur gemacht und vier Monate lang in einem produzierenden Unternehmen gearbeitet, um Geld zu verdienen. Ich bin hier, weil ich das Reisen mit dem Sammeln von Erfahrungen im Unterricht verbinden möchte, bevor ich mein Studium beginne.

In der Schule unterstütze ich die Lehrer während des Unterrichts und bereite Aktivitäten wie Spiele oder Präsentationen für den Englisch- und Deutschunterricht vor. Durch diese Arbeit lerne ich mehr darüber, wie man Kreativität am besten vermittelt und wie man Dinge anders erklärt, damit die Schüler:innen sie besser verstehen können.

Bei Déčko, unserer Organisation, leite ich selbstständig einige Englisch- und Deutsch-Sprachclubs. Das bedeutet, dass ich Spiele und Themen vorbereite, mit denen die Schüler spielen und über die sie sprechen können, um ihnen zu helfen, die Sprache effektiver zu lernen. Wir bereiten auch Dinge für die Veranstaltungen der Organisation vor und nehmen an Veranstaltungen teil, die hauptsächlich für Kinder, aber auch für Gleichaltrige gedacht sind.

Ich bin hierhergekommen, um neue Erfahrungen zu sammeln und die Lebensweise anderer Menschen sowie anderer Kulturen kennenzulernen.“


Internationale Freiwilligenarbeit – ein europäisches Programm

Die Arbeit mit internationalen Freiwilligen ist ein spannender Teil der Tätigkeit der pewobe g GmbH in Frankfurt (Oder) als unterstützende Organisation. Das europäische Programm bietet jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren die Möglichkeit, im Ausland Freiwilligenarbeit zu leisten, dabei neue Kulturen kennenzulernen und durch sinnvolle gemeinnützige Arbeit neue Fähigkeiten zu entwickeln. Gleichzeitig entsteht ein starkes Netzwerk von Organisationen in ganz Europa. Die Freiwilligen werden durch die vielfältigen Organisationen während ihres gesamten Einsatzes unterstützt, begleitet, angeleitet und gestärkt.

Die Aufgaben als begleitende Organisation

Als begleitende Organisation ist es die Aufgabe der pewobe g GmbH, die ihr anvertrauten Freiwilligen vor ihrer Abreise vorzubereiten, während ihres Projekts mit ihnen in Kontakt zu bleiben und ihnen dabei zu helfen, ihre Lernerfahrungen zu reflektieren. Wir arbeiten eng mit den aufnehmenden Organisationen zusammen, um sicherzustellen, dass sich jede:r Freiwillige sicher, unterstützt, nützlich und motiviert fühlt.

Persönliche und berufliche Weiterentwicklung – wir unterstützen und begleiten

Bei der Entsendung von Freiwilligen ins Ausland geht es nicht nur um das Reisen, sondern um persönliche und berufliche Weiterentwicklung, interkulturellen Austausch. Nicht zuletzt wird durch ihr Schaffen vor Ort eine echte Wirkung in lokalen Gemeinschaften erzielt.

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Freiwilligenarbeit bei GreenLink – pewobe macht mit 

Projektstart 

Das EU-Projekt „GreenLink: Youth Empowerment for Sustainable European Cities“ startete am 1. Januar 2026. Die auf 18 Monate angelegte Initiative bringt 11 Städte aus 10 EU-Ländern zusammen, um die Bürgerbeteiligung junger Menschen zu stärken und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern. 

Was ist das Ziel des Projekts?

Der Schwerpunkt liegt auf der Stärkung eines langfristigen lokalen Freiwilligenmanagements, das junge Menschen – insbesondere solche mit geringeren Chancen (NEETs, Angehörige ethnischer oder sprachlicher Minderheiten sowie die LGBTQ+-Community) – aktiv in das demokratische Leben einbindet. 

Praxis statt Theorie 

Anstatt Umwelt- oder Menschenrechtsfragen rein theoretisch zu behandeln, konzentriert sich das GreenLink-Projekt auf partizipatives Engagement. In ganz Europa werden über 100 junge Freiwillige mindestens sechs Monate lang an gemeinnützigen Aktivitäten teilnehmen, um große lokale Veranstaltungen mit insgesamt rund 3.000 Teilnehmenden zu organisieren. 

Zusammenarbeit 

In der Doppelstadt an der Oder konzentriert sich GreenLink darauf, durch gemeinsames Engagement die historische und sprachliche Kluft zu überbrücken. Die Stadt Frankfurt (Oder) fungiert als Projektpartner, während die Gemeinde Słubice als assoziierter Partner eng in die Umsetzung eingebunden ist. 

Als Projektpartnerin wird die pewobe gGmbH sich aktiv mit einbringen. Vor allem unsere Freiwilligen Mitarbeitenden und Mitglieder des Kompetenzteams werden die geplanten Aktionen zielführend unterstützen.  


Die Aktivitäten in der Region gliedern sich in zwei zentrale Arbeitspakete:
  1. „Leben am Fluss – Ökologie und Inklusion über Grenzen hinweg – 5. Frankfurter-Słubicer Bürgerpicknick am Europatag, 9. Mai 2026“:  

Freiwillige aus Deutschland und Polen werden gemeinsam Flussreinigungsaktionen, Öko-Workshops zu Biodiversität und Nachhaltigkeit sowie öffentliche Debatten zur Beteiligung junger Menschen am städtischen Leben organisieren. Ziel ist es, die Oder nicht als Grenze, sondern als gemeinsamen europäischen Raum zu betrachten. 


2. Für 2027 ist zudem eine Projektaktivität geplant, die gemeinsam mit Freiwilligen und Jugendlichen konzipiert und durchgeführt wird.